| Köln, 23. Februar 2003
DSD_2003_01V.Ko/Btz/2.1744
E r g e b n i s p r o t o k o l l
Vorbereitung und Durchführung einer integrierten
Fortbildungsmaßnahme: Erstellung eines „Rezepts“ zur
nachhaltigen Abfallwirtschaft einer Schule – eingebunden in die
Realität einer Gemeinde bzw. eines Landes - Fortbildung für
eine nachhaltige Entwicklung"
- Kickoff-Meeting
Zeit: 16. Februar 2003,
10.30 - 15.00 Uhr
Ort: SCIENTIFIC CONSULTING,
Köln
Teilnehmer: siehe Teilnehmerliste
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Die Veranstaltung verlief nach Tagesordnung.
Von den insgesamt 6 beteiligten Teams waren 4 anwesend
- Teilnehmerliste;
das Team der Freiherr-vom- Stein-Oberschule Berlin war entschuldigt,
hatte Eckdaten seiner Arbeit jedoch zuvor übermittelt. Das Team
des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Konstanz hatte seine Teilnahme
zur Mitwirkung zurückgezogen. Derzeit bemüht sich Herr Koch
um Partner aus einer anderen Schule in Konstanz (Gespräche mit
der Wessenbergschule verlaufen erfolgversprechend).
Herr Dr. Rink und Herr Koch erläuterten kurz Ausgangslage/Hintergrund
und Zielsetzung des Projekts; diese Eckdaten finden sich auch in den
Mails vom 10. Januar 2003, vom 28.
Januar 2003 bzw. in der Tischvorlage.
Beide betonten insbesondere, dass die inhaltliche Schwerpunktsetzung
und der Zeitplan unbedingt eingehalten werden müsse.
Die Vorstellung der Ansätze/Ideen durch die Vertreter
der Teams erfolgte unter Einbeziehung der zuvor übermittelten Eckdaten
– Aufgabe 1 (für alle Teams einheitlich): Ansatz zur Erkundung
der Abfallsituation an der eigenen Schule; Aufgabe 2 (für jedes
Team unterschiedlich): Aufgreifen eines interessanten Aspekts des Themas
Abfallwirtschaft/Entsorgung. Beide Aufgaben umfassen die Erstellung
einer Dokumentation im Sinne einer pädagogischen Handreichung zur
schulischen Ausein-andersetzung mit diesen Themen. Weitere wichtige
Stichworte bzgl. der Anforderungen an die zu erarbeitenden Konzepte/Materialien:
Lehrplanbezug, Einbeziehen von Schülerinnen/Schülern, Einbindung
von fachlichen Partnern (Entsorger vor Ort), fächerübergreifende
Ansätze.
Team 1 - Staatl. BS Neumarkt
i.d.OPf./Lehrkräfte: Walter Janka [Projektleiter] und Frau
S. Kiefl ; Partner, u.a.: Ökobrauerei Lammsbräu Neumarkt;
Thema Aufgabe 1: Erstellung eines „Rezepts“ zur nachhaltigen
Abfallwirtschaft der Berufsschule Neumarkt; Thema Aufgabe 2: Pädagogischer
Transfer zwischen einer nachhaltigen Abfallwirtschaft einer Berufsschule
und der nachhaltigen Abfallwirtschaft im /Präsentation
Team 2 - Justus-von-Liebig-Schule Hannover
(ehemals BBS 22 Höfestrasse Hannover)/Lehrkräfte: Uwe
Till [Projektleiter] und Petra Kaske; Partner, u.a.: DSD AG, Riha WeserGold
Rinteln; Thema Aufgabe 1: Ansatz zur Erkundung der Abfallsituation an
der Justus-von-Liebig-Schule Hannover, Behandlung und Entsorgung von
Sonderabfällen; Thema Aufgabe 2: Hochwertiges Kunststoffrecycling
„Flasche zu Flasche“ am Beispiel der PET-Getränkeflasche/Präsentation
Team 3 - Alfred-Delp-Schule
Dieburg/Lehrkräfte: Peter Schäfer/Hennes Weiß
[Projektleitung], Petra Dielmann und Petra Grimm; Partner, u.a.: Studienseminar
Darmstadt; Thema Aufgabe 1: Erstellung eines „Rezepts“ zur
nachhaltigen Abfallwirtschaft an der Alfred-Delp-Schule Dieburg; Thema
Aufgabe 2: Entwicklung von Lernspiralen zum Thema „Modelle für
eine Abfallentsorgung in der Schule“/Präsentation
Team 4 - Gymnasium Kreuzgasse Köln/Team:
Clemens Birkner [Projektleitung], Herr Bergedick und Herr Woltersdorf;
Partner, u.a.: DSD AG; Thema Aufgabe 1: Erstellung eines „Rezepts“
zur nachhaltigen Abfallwirtschaft des Gymnasiums Kreuzgasse Köln;
Thema Aufgabe 2: Stand der Müllrennung/-entsorgung in Partnerschulen
des Gymnasiums Kreuzgasse in Frankreich/Präsentation
Team 5 – Freiherr-vom-Stein-Oberschule
Berlin; Lehrkräfte: Christine Schmidt [Projektleitung];
Partner, u.a.: Bezirk Spandau; Thema Aufgabe 1: Erstellung eines „Rezepts“
zur nachhaltigen Abfallwirtschaft der Freiherr-vom-Stein-Oberschule
Berlin, (giftige) Abfälle aus dem Chemieunterricht; Thema Aufgabe
2, voraussichtlich: Besonderheiten, Problemfelder und unterschiedliche
Herangehensweisen der Abfallwirtschaft in ausgewählten Siedlungsformen/Regionen
Berlins - Beispiel Spandau (Konkretisierung der Planung/Präsentation
werden nachgereicht)
Team 6 – voraussichtlich
Wessenbergschule Konstanz (Angaben werden nachgereicht)
Herr Koch wies darauf hin, dass bei der weiteren Konkretisierung/Ausgestaltung
der Materialien darauf geachtet werden muss, dass die Ergebnisse der
beiden Aufgabenbereiche jeweils klar erkennbar sind. „Vermischungen“
müssen vermieden werden, Verbindungen zwischen den Bereichen der
einzelnen Module sowie zwischen den sechs Modulen sind möglich
und erwünscht.
Es wurde festgehalten, dass die vorgestellten Ansätze allesamt
sehr gute Möglichkeiten für die geplante Fortbildungsmaßnahme
bieten.
Herr Cremer umriss wesentliche
Anforderungen an die zu erstellende Materialbasis (Förderung
der Kreislaufwirtschaft, Unterstützung/Verbesserung der Unterrichtsarbeit,
Unterstützung/Basis für Lehrerfortbildung) und die daraus
resultierenden Konsequenzen für die
anstehenden Erstellungs-arbeit/Präsentation
Die Diskussion konzentrierte sich auf folgende Punkte:
- Der Arbeitstitel für das Projekt soll kürzer
und prägnanter formuliert werden. Favoriten aus einem Brainstorming
hierzu sind „Abfallwirtschaft und Schule“ und „Kreislaufwirtschaft
und Schule“.
- Die in diesem Jahr entstehenden Materialien sollen
(wie in den Vorjahren) online veröffentlicht werden. Eine geeignete
Internet-Adresse/URL wird derzeit festgelegt. Entsprechend der o.a.
Arbeitstitel könnten dies z.B. awus.de, kus.de oder kuss.de sein.
Herr Cremer wird klären, ob diese (ggf. auch weitere geeignete)
Adressen frei sind. Es wird sichergestellt, dass die in den Vorjahren
erstellten Materialien (Module Agenda 2001/2002) auch über die
neue Site zugänglich sein werden.
- Um aufwendige Nachbereitungen (bei der Realisierung
der Site, aber auch der CD-ROM-Version) zu vermeiden, ist die Nutzung
wichtiger Vorgaben (Formate, Stylesheets, usw.) für alle Teams
verbindlich. Herr Cremer wird diese Angaben/Vorlagen (Formate,
Stylesheets, usw., für Arbeitsblätter, Lösungsblätter,
Sachinformationen, methodisch-didaktische Hinweise, Glossar, etc.)
in Kürze bereitstellen und per E-Mail versenden.
- Abweichend von den in der Präsentation von Herrn Cremer aufgeführten
Vorgaben, werden auch HTML-Seiten verarbeitet (Vorgaben s.o.).
- Der Aufbau aller
sechs "Module" sollte einheitlich sein (Vergleichbarkeit,...):.
Die aus den Vorjahren bewährten Strukturen sollten beibehalten
werden). Herr Cremer und Herr Koch werden bis Mitte März einen
entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Ebenfalls bis Mitte März
wird Herr Koch ein Beispiel (ein Modul) für "Einflugschneise",
Inhaltsverzeichnis, usw. erarbeiten und allen Teams zur Verfügung
stellen.
- Gemeinsame Bereiche,
die zentral aufgebaut und gepflegt werden, sind u.a.: Sammlung
von einschlägigen Rechtsgrundlagen (Gesetze, Verordnungen, usw.):
Herr Cremer bat darum, dass alle Teams entsprechende Wünsche
an ihn melden, damit mit dem Aufbau z.B. einer Linkliste begonnen
werden kann, Herr Till verwies auf die ARGUS-WebSite (www.ARGUS-Info.de),
über die wichtige Grundlagen abgerufen werden können, Herr
Janka hat bereits eine Reihe
relevanter Adressen zusammengestellt; Aufbau einer Datenbank mit
Stoffinformationen: Herr Janka bot an, hierfür die bereits bestehende
Struktur der InfoFARM zu nutzen, Herr Cremer und Herr Janka werden
eine Struktur erarbeiten und anschließend darüber informieren.
- Einer Anregung von Frau Kiefl/Herrn Janka folgend,
könnten alle Teams für ihre Schulen einen
Preis ausloben - insbesondere, um die an der Arbeit beteiligten
Schülerinnen und Schüler zusätzlich zu motivieren,
und – bei Verleihung – Aufmerksamkeit durch Presseberichte,
usw. zu erzielen. Eine Alternative wäre ein größerer
Preis, der durch eine Jury aus Mitgliedern aller Teams an das beste
Team vergeben wird, dessen Preisgeld anschließend an eine caritative
Einrichtung gespendet wird. Es wurde vereinbart, die Entscheidung
über diesen Punkt noch einmal zurückzustellen.
- Herr Dr. Rink und Herr Koch wiesen darauf hin,
dass lokale Experten aus dem Bereich der
kommunalen/regionalen Abfallwirtschaft einbezogen werden sollten.
In diesem Zusammenhang wurde noch einmal unterstrichen, dass die im
Kontext der Abfallentsorgung der sechs beteiligten Schulen bestehenden/gültigen
kommunalen/regionalen Konzepte durchaus kritisch bewertet werden sollten.
Alle Teams werden gebeten, Verbindung zu diesen Stellen aufzunehmen.
Fragen bzw. Unsicherheiten hierzu sollten an Herrn Koch gerichtet
werden, er wird dann mit Herrn Schmitz/Herrn Dr. Wirl klären,
wer als Ansprechpartner in Frage kommt.
- Herr Dr. Rink erläuterte noch einmal das
Prozedere für die Abrechnung
(Abruf der ersten Tranche bis Mai 2003, Abruf der zweiten Tranche
nach Überlieferung der Daten für die CD-ROM/Ende 2003).
Herr Dr. Rink wird in Kürze eine Rundmail mit „Standardtext“,
etc. versenden.
In bezug auf das weitere Vorgehen wurde vereinbart:
- Erstellung und Versand eines kurzen
Ergebnisprotokolls (liegt vor).
- Information von Herrn
Schmitz/Herrn Dr. Wirl über Ergebnisse des Kickoff-Meetings
(dies übernehmen Herr Dr. Rink und Herr Koch).
- Die Teams übermitteln ihre am 16.2 (bzw. weiterentwickelten)
Skizzen/Materialien bis Ende der 8. Kw an Herrn Koch; die Skizzen
werden dem Protokoll angehängt.
- Bis Mitte März wird Herr Koch eine Kurzbeschreibung
der 2003-Aktion erarbeiten und allen Teams zur Verfügung
stellen.
- Die Teams veröffentlichen
regelmäßig ihre Ergebnisse online. Als erster Termin/Schritt
wurde Mitte März vereinbart. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen alle
Teams die Konkretisierung ihrer Arbeiten im Aufgabenfeld 1 online
bereitstellen (eigene WebSite und/oder Lieferung an Herrn Cremer zur
Veröffentlichung auf der Projektwebsite). Alle Teams werden gebeten,
die entsprechenden Adressen an Herrn Koch und Herrn Cremer zu übermitteln.
Wichtig im Zusam-menhang mit Termin/Schritt 1 sind z.B. Vorgaben/Instrumente
für Befragungen zum Ist-Zustand der Mülltrennung/-entsorgung,
etc. Bis Anfang Mai sollte ein substanzieller Teil der Materialien
vorliegen. Dieser Zwischenstand sollte im Rahmen des Statustreffens
erörtert werden
- Das Status-Meeting wird wie geplant am 25. Mai 2003 stattfinden.
- Voraussichtliche Termine (vorbehaltlich der Genehmigung durch die
DSD AG) für die Fortbildungs-veranstaltungen: 19.9.2003, 26.9.2003,
10.10.2003, 14.11.2003, 28.11.2003, 5.12.2003.
Weitere für die DSD AG wichtige Ergebnisse aus dem
Treffen:
- Die DSD-Homepage wird bei einer Suche zum Thema „Abfall und
Datenbank“ über wichtige Suchmaschinen (z.B. Google) nicht
gefunden. Dies könnte über entsprechende Einträge in
den wichtigsten Suchmaschinen geändert werden.
- Die in den letzten Jahren im Auftrag der DSD AG erstellten Unterrichtsmaterialien
zum Thema Agenda 21 finden derzeit eine direkte Einbindung in die
örtlichen Agenda 21-Aktivitäten in Neumarkt.
Hartmut Koch
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